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Vom Mond

Mondtipps

Der Mond und das Leben auf der Erde
Kein anderer Himmelskörper ist uns so nahe wie der Mond. Sein Licht erhellt unsere Nächte, er rührt die Herzen der Liebenden, regt die Dichter zu bewegenden Versen an. Dass der Mond den Rhythmus der Gezeiten - Ebbe und Flut - ebenso bestimmt wie den Fruchtbarkeitszyklus der Frauen, wissen wir. Seine Wirkung geht jedoch viel weiter. Wer  kennt nicht die Unrast, die Nervosität, die Schlaflosigkeit, die uns in Vollmondnächten kaum zur Ruhe kommen lassen, und wer hat nicht schon erlebt, dass er zu Zeiten des Neumondes voller Entschlusskraft und Tatendrang war?

Mondwirkungen

Unsere Vorfahren kannten den Einfluss des Mondes auf alles irdische Leben und nutzten ihn auf vielfältige Weise. Wenn es um Gesundheit und Krenkheit, um Essen und Trinken, um Haus und Garten, um Feld und Wald ging, waren Mondkalender wichtige Ratgeber, um den richtigen Zeitpunkt zu finden, zu dem etwas von Erflg gekrönt ist. Es schien, als seien diese wertvollen Erfahrungen für immer vergessen. Nur wenige Menschen haben sie bewahrt und mit dem Leben unserer Tage verbunden. Aus jahrhundertealten Überlieferungen, jahrelanger Erfahrung, gründlichen Beobachtungen und feinem Gefühl erwächst ihr Wissen. Wir sollten es nutzen und mit dem Mond leben.

Altes Wissen nutzen

Mein Mondkalender will Ihnen dabei ein Begleiter und Helfer sein. Allerdings nicht mit der Absicht, dass Sie Ihr tägliches Leben, Ihre gesamten Aktivitäten an einem starren Schema ausrichten, sondern vielmehr mit dem Wunsch, dass Sie durch eigenes Beobachten, durch Ihre ganz individuelle Erfahrung die Energien des Mondes erspüren und für Ihr Leben nutzen.

Die Mondphasen

Bei seinem Erdumlauf, der knapp einen Monat dauert, durchläuft der Mond, je nach seiner Stellung im Verhältnis zu Erde und Sonne verschiedene Phasen. In jeder dieser Phasen wirkt er unterschiedlich auf das irdische Leben.

Der Neumond

Wenn die der Erde zugewandte Seite des Mondes fast völlig verdunkelt ist, sprechen wir vom Neumond. Der Erdbegleiter steht dann für zwei bis drei Tage ziemlich genau zwischen Erde und Sonne. Wir nennen diese Konstellation auch Konjunktion. Dabei tritt übrigens auch der Fall ein, dass der Mond während dieser Zeit in demselben Tierkreiszeichen steht, wie die Sonne.
Bei Neumond wirken kräftige Impulse auf Mensch und Natur. Sie gelten als die Kräfte der Neuorientierung, des Beginnens. Die konzntrierten Energien sind frisch und ursprünglich, regen dazu an, Vorhaben zu planen, die in der Folge wachsen und reifen sollen. Auch in der Natur kündigen die Impulse des Neumondes Beginnendes an. Die Erde beginnt abzugeben, die Säfte regen sich. Wer jetzt kranke Bäume oder Pflanzen zurückschneidet, kann erleben, wie sie sich zusehends erholen und regenerieren.
Für den menschlichen und tierischen Organismus bestärken die Neumondimpulse die Fähigkeit zur Entgiftung und Entschlackung. Zu keiner anderen Zeit ist die Wirksamkeit eines Fasttags so hoch. Günstig ist die Neumondzeit auch, um damit zu beginnen, ungesunde Gewohnheiten aufzugeben, wie das Rauchen oder den übermäßigen Alkoholkonsum. Auf chirurgische Eingriffe sollte man nach Möglichkeit während des Neumondes verzichten, da die Wunden in dieser kurzen Phase langsamer heilen.

Der zunehmende Mond

Ist nach Neumond die erste schmale, nach links geöffnete Mondsichel zu erkennen, beginnt die Phase des zunehmenden Mondes. Von den Astronomen wird sie in zwei Abschnitte eigeteilt - in das erste und das zweite Viertel.
Während des ersten Viertels nähert sich der Mond der Erde, bis er ihr nach etwa sieben Tagen als Halbmond am nächsten ist. Dann kreuzt er die Umlaufbahn der Erde um die Sonne und entfernt sich wieder von uns, um, weiter an Leuchtkraft zunehmend, ca. 14 Tage nach Neumond das zweite Viertel zu vollenden und das Vollmondstadium zu erreichen.
In der Phase des zunehmenden Mondes steht alles im Zeichen der Aufnahme, des Einatmens, des Wachsens. Positive Einflüsse überwiegen, die Energien werden aufgenommen und gespeichert. In dieser Zeit steigen die Geburtszahlen; sie erreichen bei Vollmond ihren absoluten Höhepunkt.
In der Natur dominiert nun das oberirdische Wachstum, die Säfte steigen nach oben. Jetzt ist erfahrungsgemäss die günstigste Zeit für die Aussaat und das Pflanzen von allem, was nach oben wächst und Früchte trägt, also z. B. für Obst und Blumen.
In der Zeit des zunehmenden Mondes gesäter Rasen spriesst besonders schnell und kräftig, und nach dem Mähen wächst er rasch wieder nach.
Der Körper kann in der Zeit des zunehmenden Mondes alles, was ihm an Kräftigendem, Aufbauendem, Heilendem zugeführt wird, besonders gut aufnehmen, speichern und verwerten. Seine Selbstheilungskraft ist ebenfalls sehr hoch.
Gespeichert werden allerdings auch die Nährstoffe. Deshalb sollte verständlicherweise jeder, der auf sein Gewicht achten muss, in dieser Zeit etwas zurückhaltender mit dem Essen sein.

Der Vollmond

Wenn der Mond die Hälfte seines Erdumlaufs zurückgelegt hat, steht er der Sonne direkt gegenüber, in Opposition zu ihr. Seine sichtbare Oberfläche ist voll beleuchtet, er steht für ein bis zwei Tage als kreisrunde, leuchtende Scheibe am nächtlichen Himmel.
Zu keiner anderen Zeit sind die Impulse des Mondes so deutlich zu spüren wie in der Vollmondphase. Es ist die Zeit starker Gefühle, positiver wie negativer. Statistiken vermerken für die wenigen Stunden des Vollmondes nicht nur besonders hohe Geburtenzahlen, sondern auch überdurchschnittlich viele Unfälle und Gewaltverbrechen.
In der Natur bewirken die kräftigen Impulse während des Vollmondes, die den Richtungswechsel von Aufnahme zu Abgabe ankündigen, eine ganz besondere Stimmung. Einerseits erreicht die Natur jetzt den Höhepunkt ihrer Aufnahmefähigkeit, weshalb der Zeit für eine Optimale Pflanzenernährung durch Düngung geradezu ideal ist. Andererseits kann es geschehen, dass Gehölze absterben, wenn auch nur wenige Zweige abgebrochen oder weggeschnitten werden.
Das Sammeln von Heilkräutern hat jetzt Hochkonjunktur, ihre Heilkraft ist besonders hoch. Vor allem heilende Wurzeln soll man in den Vollmondnächten ausgraben, weil das Tageslicht ihre Wirkung erheblich mindert.
Der Organismus reagiert auf die Energien des Vollmondes häufig mit Unruhe und Nervosität. Sensible Menschen haben Schlafstörungen, andere berichten von besonders eindrucksvollen Träumen und Visionen. Weil Wunden stärker und länger bluten als zu anderen Zeiten sowie Verletzungen langsamer und schlechter heilen, ist es ausserdem ratsam, bei Vollmond auf chirurgische Eingriffe zu verzichten.

Der abnehmende Mond

Der Mond setzt seinen Erdumlauf fort und vollendet ihn. Er nähert sich jetzt wieder der Erde, wobei die Grösse der von der Sonne beleuchteten Oberfläche von rechts nach links fortschreitend geringer wird. Wenn er etwa 22 Tage nach Neumond die Sonnenumlaufbahn der Erde erneut kreuzt, ist er nur mehr halb zu sehen. Nun beginnt das letzte Viertel, die nach rechts geöffnete Sichel wird von Tag zu Tag schmaler, bis schliesslich die Neumondphase erreicht ist. Danach beginnt alles von neuem. Die Impulse des abnehmenden Mondes sind auf Abgabe gerichtet, auf das Ausatmen, das Freisetzen von Kräften und Energien. Dieser balsamische oder aussäende Mond, wie ihn die Astrologen interessanterweise nennen, befreit von Zweifeln und Ängsten, vollendet und bündelt die positiven Gefühle für den nun bald beginnenden neuen Zyklus.
In der Natur fliesen die Säfte abwärts, die Energien gehen zu den Wurzeln. Die Erde ist aufnahmebereit, das Wachstum unter der Oberfläche ist begünstigt. Jetzt ist es an der Zeit, all das zu pflanzen oder zu säen, was vorwiegend in die Erde hineinwächst, also z. B. Wurzelgemüse und -kräuter. Nährstoffe und Feuchtigkeit werden vom Boden während der Phase des abnehmenden Mondes besonders gut aufgenommen, deshalb sind Düngung und Bewässerung  der Pflanzen jetzt besonders wirkungsvoll und noch dazu weniger umweltbelastend.
Der Organismus ist in der Zeit des abnehmenden Mondes in seiner besten Form. Körperliche wie auch geistige Hochleistungen gelingen viel müheloser als während der anderen Mondphasen.
Operationen sind in der Zeit des abnehmenden Mondes erfolgreicher, Wunden heilen schneller.

Der aufsteigende Mond

Aufsteigend durchquert der Mond dabei die Tierkreiszeichen zwischen der Winter- und der Sommersonnenwende, also Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische, Widder und Stier bzw. Zwillinge, wo er seinen Wendepunkt erreicht.
Die Zeit des aufsteigenden Mondes kann auch als eine Phase des Abgebens durch die Erde betrachtet werden. Wachstum und Ausdehnung sind bestimmend, Die Entwicklung in der Natur über der Erdoberfläche ist ähnlich der bei zunehmendem Mond. Das Veredeln von Obstgehölzen ist jetzt z. B. günstig.

Der absteigende Mond

Absteigend durchwandert der Mond alles Tierkreiszeichen der Monate Juni bis Dezember, also Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage und Skorpion bzw. Schütze (Wendepunkt).
Die Zeit des absteigenden Mondes kann als eine Phase des Aufnehmens durch die Erde angesehen werden. Die Entwicklung in der Natur unter der Erdoberfläche ist ähnlich der bei abnehmendem Mond, weshalb diese Phase z. B. für das Schneiden von Gehölzen besonders günstig ist, aber auch für Pflanzarbeiten.

 
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