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Die Kraft des Vollmonds

Mondtipps

Die geheimnisvolle Kraft des Vollmonds

Viele werden sich jetzt vielleicht an Schauermärchen von Kräuterhexen erinnert fühlen, die bei Vollmond seltsame Manipulationen vornehmen und von ihren nächtlichen Sammelsausflügen auf einem Besen reitend wieder zu ihrer schwarzen Katze heimfliegen.

Wahr ist, dass der Vollmondtag für fast alle Kräuter und ihre Teile ein hervorragender Sammelzeitpunkt ist. Gerade Wurzeln sind, bei Vollmond oder abnehmendem Mond gesammelt, heilkräftiger als zu anderen Zeiten. Wurzeln - besonders jene, die zur Heilung ernsthafter Krankheiten dienen sollen - dürfen zudem keinesfalls dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Zur Vollmondzeit herrschen nachts im Wald und an den Sammelstellen halbwegs ausreichende Lichtverhältnisse, um ein Kraut zu identifizieren, während man bei Neumond nicht die Hand vor Augen sieht. Früher gab es keine Taschenlampen und es wäre niemand auf die Idee gekommen, mit einer Fackel in den Wald zu gehen, erst recht nicht heilkundige Menschen.

Dass in Hexengeschichten auch immer wieder Katzen eine Rolle spielen, liegt daran, dass man früher Katzen beobachtete und aus ihrem Verhalten wertvolle Schlüsse zog. Katzen ziehen zum Schlafen und Ruhen “schlechte” Plätze vor - Orte im Haus mit negativer Energie (etwa auf Wasseradern oder Erdstrahlen). Wo eine Katze sich wohl fühlt, hat man früher niemals einen Arbeitsplatz eigerichtet, geschweige denn ein Bett aufgestellt.
Sie sehen, dass so manche Mär aus alter Zeit in ganz konkreten und einsichtigen Sachverhalten wurzelt.

Dieser Text wurde aus dem Buch :”Vom Richtigen Zeitpunkt “ übernommen

 
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